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Du hast die Wahl!
Am 18. März ist
Kirchenvorstandswahl. Alle sechs Jahre
wählen wir Menschen, die die Geschicke
unserer Kirchengemeinde leiten sollen.
Dafür bedarf es Freiwillige, die sich
genau an dieser Stelle engagieren
möchten. Und es braucht Menschen, die am
18. März zur Wahl gehen.
Wahlen stehen bei uns
nicht mehr so hoch im Kurs. „Warum soll ich
mein Kreuzchen machen, die tun doch dann
sowieso, was sie wollen.“ Eine Meinung, die
sich hartnäckig hält, obwohl die
meisten der gewählten Gremien diesen Satz
Lügen strafen. Warum soll ich mich an der
Kirchenvorstandswahl beteiligen?
Der
Kirchenvorstand ist das Leitungsgremium der
Gemeinde. Nicht etwa der Pastor bestimmt, was
passiert, sondern die Entscheidungen werden
von Kirchenvorstand und Pastor gemeinsam
getroffen. Es gibt nur sehr wenige Bereiche,
in denen der Pastor allein entscheidet. Ob
neue Glocken angeschafft werden sollen, wie
das Gemeindeleben angekurbelt werden kann, ob
es moderne Gottesdienste geben soll und wie
die Form des sonntäglichen Gottesdienstes
auszusehen hat, all das und noch viel mehr ist
Sache des Kirchenvorstands. So eine Gruppe von
Menschen ist unbedingt notwendig, weil einer
alleine diese Entscheidungen gar nicht
fällen kann. Auch muss allen
Entscheidungen eine breite Meinungsbildung
vorausgehen, denn es soll immer im Sinne der
gesamten Kirchengemeinde entschieden und
gehandelt werden. Umso wichtiger ist es, dass
die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher
den Rückhalt von möglichst vielen
Gemeindegliedern haben. Bekommen tun sie den
durch die Wahl am 18. März.
Übrigens stehen
wir damit in einer guten, jahrtausendealten
Tradition. Schon die ersten Christen haben
gewählt. Auch damals ging es um die
bessere Arbeitsverteilung in der
Gemeindeleitung. So steht in der
Apostelgeschichte im 6. Kapitel, dass den
Aposteln die Arbeit über den Kopf wuchs
und sie gar nicht mehr zu ihrem eigentlichen
Auftrag, nämlich der Verkündigung,
kamen. Deshalb regen sie an, weitere
Mitarbeiter zu wählen. So heißt es
dann: „Und die Rede gefiel der ganzen Menge
gut; und sie wählten Stephanus, einen
Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und
Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon
und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen
aus Antiochia. Diese Männer stellten sie
vor die Apostel; die beteten und legten die
Hände auf sie.“ (Apg 6,5f) Dies werden
wir dann am 17. Juni tun. Aber zunächst
muss gewählt werden. Jede Stimme
zählt!
Es
grüßt Sie Ihr Lars-Uwe Kremer
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